Autorin: Andrea Weber • Dauer: 5 Minuten • 


Wie gestaltest du den Start in den Tag? Wer gestaltet deinen Start in den Tag? Heute möchte ich zu einer kurzen Reflexion einladen, indem ich dir ein paar Fragen stelle, die du für dich im Stillen wiederholen und dann beobachten kannst, welche Antworten auftauchen. Dabei geht es nicht darum, dass du alles durchdenkst und hinterfragst, bewertest oder weiter darüber nachdenkst, um ein komplettes Abbild deiner Tagesanfänge zu erhalten oder sie zu optimieren, sondern um einen kurzen, möglichst unverstellten Blick darauf.

Nimm Dir Zeit

Wenn du ein paar Minuten Zeit hast, dann such dir einen Platz, an dem du für die kurze Zeit ungestört sein und die Fragen auf dich wirken lassen kannst.

– Wie war dein Start in den heutigen Tag? Wie hast du ihn erlebt?
– Wurdest du vom Wecker geweckt oder bist du ohne ihn aufgewacht?
– Warst du ausgeschlafen oder noch müde?
– Was war deine erste Wahrnehmung?
– War es eine Empfindung im Körper? Wenn ja, wo und wie war sie?
– Oder war es ein Gedanke? Wenn ja, woran?
– Wie war deine Stimmung nach dem Aufwachen?

Und wenn du an den Start in den Tag denkst, woran denkst du dann? Hast du einen Wunsch, wie sich der Start in den Tag für dich anfühlen sollte? Woran würdest du bemerken, dass es die für dich passende Art und Weise ist, in den Tag zu starten?

Wer gestaltet deinen Start in den Tag?

Bist du es oder ein Anteil von dir, der vielleicht der Meinung ist, dass du jetzt gleich möglichst viel erledigen musst? (der frühe Vogel…) Oder ein Anteil, der sagt, lass es mal gemütlich angehen, obwohl du dich getrieben fühlst? Es gibt viele Varianten dieser inneren Gespräche von leistungsorientierten Anteilen und den ”gemütlichen” Anteilen. Du hast sicher schon bemerkt, wie deine Tage waren, wenn du ausgeschlafen oder müde gestartet bist. Aber unabhängig von ausgeschlafen und müde, gibt es bewusst und unbewusst.

Was wäre, wenn du dir morgens, bevor du aufstehst, eine kurze Zeit des Innehalten gönnst zum Wahrnehmen: jetzt beginnt ein neuer Tag und dein Atmen spürst, ohne gleich an das zu denken, was auf dich zukommen könnte, was du erledigen musst, nicht vergessen darfst…..

Dieses kurze Innehalten erlaubt es uns, uns mit uns selbst zu verbinden und wir können dadurch mit mehr Ruhe und Klarheit den Tag beginnen.

Deine  Andrea Weber